Ausgangssituation

Die medizinische Versorgung in Deutschland erscheint mit ca. 2.130 Kliniken, ca. 796.000 Beschäftigten und 6,6 Krankenhausbetten pro 1.000 Einwohner auf den ersten Blick sehr gut. Jedoch führt der steigender Kostendruck durch die Gesundheitsreformen (Fallpauschalen und neue Tarifabschlüsse) dazu, dass neue Wege zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit gefunden werden müssen. Trotz der bisherigen Reduzierung der durchschnittlichen Liegedauer, der Bettenanzahl, der Krankenhäuser und des bisherigen Personalstammes sowie realisierter Privatisierungen zeigen aktuelle Studien, dass immer noch ein Drittel der bestehenden Krankenhäuser zukünftig nicht wirtschaftlich arbeiten kann.

Viele Kliniken schieben einen erheblichen Investitionsstau vor sich her, müssten renoviert, modernisiert und teilweise gänzlich umgebaut werden, damit sie heutigen Qualitätsanforderungen entsprechen. Da den Kliniken jedoch vielfach die Investitionsmittel für solche gravierenden Umbauten fehlen, ist eine Tendenz zur Privatisierung, Zusammenschlüsse zu überregionalen Klinikverbünden mit zunehmender Spezialisierung oder auch endgültige Schließungen die Folge.

Die Krankenhäuser sind nun gefordert, bisher noch ungenutzte Rationalisierungspotenziale zu identifizieren, wirtschaftliche Konzepte zu entwickeln und neue Verwaltungs- und Organisationsstrukturen aufzubauen bzw. den neuen Konzepten anzupassen.

Die Logistik bietet hier sehr gute Qualitätssteigerungspotentiale, bei gleichzeitiger Kostensenkung (10-20% der bisherigen Kosten), um in Zukunft wirtschaftlicher arbeiten zu können und gleichzeitig dem hohen Leistungs- und Qualitätsanspruch gerecht zu werden. Bei einem Logistikkostenanteil an den Gesamtkosten von 15-25% liegt das Einsparpotential bei über 5% der Krankenhaus-Gesamtkosten.
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Quelle: LOGO-TEAM


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